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Ich kann auch Servicedesign!

16. Juli 2012

Puh, es wird auch langsam wieder Zeit… Es möge mir die Außenwelt verzeihen, bis vor der Designblick war ich sozusagen klinisch tot. Einiges ist in der letzten Zeit passiert gutes und schlechtes, mehr gutes als schlechtes drum will ich all das negative verdrängen, so wie bereits die letzten Wochen schon und mich auf das beste konzentrieren.

Dazu zähle ich die Glanzleistung in Sachen Kundenbindung, die sich Hahnemühle geleistet hat. Wie ihr bereits im letzten Beitrag gelesen habt war ich zutiefst enttäuscht dass es nirgendwo mehr diesen unglaublich tollen Skizzenblock aus der Anniversary Edition mehr gibt. HAHA! Er wird neu aufgelegt (!!!) und zwar diesen Monat soll es ihn schon zu kaufen geben. Leider auch nur limitiert, aber man kann sich zumindest für ein Leben lang eindecken.Wenn ich jetzt nicht aus Liebe zu einem Papierhersteller auf die Knie falle, wann dann?
Nochmal ein Dankeschön an Euch, liebe Hahnemühlemenschen, ihr macht alles richtig! Ich weiß das, ich kann Servicedesign…

Zumindest seit diesem Semester oder auch dem davor. Auf jeden Fall bekamen wir, das heißt 4 weitere liebe Mitstudenten von mir (hier ein offizielles Liebesgeständnis auch an Euch!) zusammen mit 2 wissenschaftlichen Mitarbeitern der Hochschule, die Möglichkeit an einem realem Kunden, Servicedesign zu studieren und gemeinsam mit ihm neue Vorgehensweisen auszuarbeiten… naja klingt alles sehr theoretisch, war es aber ganz und gar nicht und weil es außerdem so ein tolles Thema ist und alle ganz begeistert davon sind, gab es dazu im Rahmen der Designblick eine Tagung. Das war am äh… Freitag und Vorträge gab es auch.
Da sind wir auch beim Thema wo ich ins Spiel komme. Als bekanntliche Masochistin der Selbstdarstellung, meldete ich mich natürlich freiwillig dazu unserem Vortrag beizuwohnen. Und mit beiwohnen meine ich, vorne stehen und reden und mit freiwillig, meine ich freiwillig. Keine Ahnung was mich dazu trieb und möglicherweise war mir in dem kleinen naivem Moment auch noch nicht bewusst, dass ich zum Zeitpunkt des Vortrags die 26 Stunden davor nicht schlafen werden können.
Aber es war ganz okay, der Oberbürgermeister sprach, ich rang mit der Übermüdungsohnmacht, also war ich auch kaum aufgeregt, und dann war es auch schon vorbei. Mit den folgenden Vorträgen konnte ich natürlich nicht mithalten. Aber irgendwie, zumindest ein bisschen bin ich stolz auf mich. Natürlich hab ich nur den geringsten Teil der 30 Minuten gesprochen und Cordulla Brenzei und Ulf Hücker sind natürlich Profis was das angeht. Schön wars trotzdem und ich konnte mein anschließendes Schlafkoma genießen. Leider konnte ich dadurch leider auch nicht mehr an einem der Workshops teilnehmen.
Davon abgesehen gab es wieder gratis Legosteine und dank den Jungs von Work Play Experience auch Umarmungen. Also ein Tag voller Liebe, Spiel und Geschäftsinterieur aus Wellpappe!

Fabelhaft!

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