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ich kann auch großstadt…

4. Oktober 2012

Nun gut, das ist gelogen… noch habe ich mich nicht wirklich an Berlin gewöhnt, aber ich meine das in einem positiven und liebevoll gemeinten Sinne. Zwar wurde ich mit offenen und sonnigen Armen hier empfangen, habe mich trotzdem irgendwie doof erkältet.

Habe die Sonne unterschätzt und bin frierend in Checkpoint Charly Museum und voller Schock wieder geflüchtet. Mal im Ernst, so eine schlechte Ausstellung habe ich noch nie gesehen und dafür habe ich tatsächlich 9,90 € bezahlt?
Ich hadere nun wirklich nicht mit Geld, vor allem nicht wenn es um Kultur und Bildung geht, aber dafür hätte ich mir bestimmt zwei super Chochlate Mocha mit Sojamilch kaufen können und zwar in Venti!
Ha! Was für ein Übergang. Das war also was mich die letzten Tage und damit auch die ersten in Berlin irgendwie ans Bett gefesselt hat. Heute ging es wieder und da ich mich aus bestimmten Gründen auch noch so überaus inspiriert und motiviert gefühlt habe, dachte ich, verlasse ich mal die gute Stube und traue mich nach draußen.
Bei diesem schönen Wetter – Regen – konnte ich nicht anders.
Außerdem stellte ich fest, dass ich dummerweise meine aktuellen Skizzenbücher irgendwo ganz blöd in Kisten verstaut habe die jetzt im Keller lagern. Also auf zu Modulor. Ein neues Skizzenheft gekauft und außerdem etwas ganz tolles gefunden! Den dünnsten Kugelschreiber seit schon immer!


Die paar Menschen die diesen Blog oder im speziellen meine Arbeiten verfolgen, werden schon gemerkt haben, das ich irgendwie eine Liebe für besonders dünne Gelstifte oder Kugelschreiber habe. Bei Kugelschreibern ist es wirklich eine Sache für sich, ich habe wirklich sehr lange gesucht bis ich eine wirklich zufriedenstellende Stärke gefunden habe. Dann kamen aber die Pilot Gelstifte und vertrieben meine Kugelschreiberphase. Nun gut, genug davon!
Das Prachtexemplar ist dieses hier mit auswechselbarer Mine sind die 6€ auch vertretbar, vor allem wenn er so putzig aussieht. Neben ein paar Polychromos von Fabercastell und dem recht einfachen Skizzenheft nahm ich mir dann noch eine Mappe mit, denn davon hat man immer zu wenig. Das war’s auch schon. Trotzdem hang ich dort bestimmt eine ganze Stunde herum. Wer schon mal im Modulor war, wird verstehen wieso.

Nach dieser enormen Aufregung, dachte ich mir, sollte ich was tun. Also tat ich es und saß mich für eine Weile in den Starbucks hier direkt am Checkpoint Charly und habe ein paar Menschen gezeichnet. Denn das ist etwas was ich viel zu selten mache und irgendwie bin ich in der Hinsicht immer noch nicht zufrieden mit meinem Fähigkeiten.
Die Regeln sind einfach, ich zeichne so lange eine Person bis ihr oder mein Kaffee leer ist und ich trinke ziemlich langsam. Trotzdem hab ich meistens geschummelt und hab auch weiter gezeichnet wenn sie auf Klo waren. hehe

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